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Potenzprobleme - ich doch nicht!?

Eine befriedigende Sexualität ist für das Wohlbefinden des Menschen (ich zähle Frauen und Männer gleichermassen dazu) sehr wichtig. Als praxiserfahrene Aerztin bin ich mit vielen Dingen des Lebens vertraut und kann im Rahmen der Schweigepflicht auch manches heikle Thema einfach ansprechen. Zudem profitieren Sie von der Tatsache, das ich die Dinge auch aus der Sicht einer Frau erklären kann. Häufig nützt ein offenes Gespräch, um die Ursachen der Probleme zu beseitigen.

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Was passiert beim Mann ab 40?

In den Wechseljahren kommt es bei vielen, jedoch nicht bei allen Männern in unterschiedlicher Ausprägung zu Veränderungen der Sexualität. Da die Sexualhormone (Androgene) des Mannes, direkt steuernd und beeinflussend auf die sexuellen Funktionen wirken, kann ihre Abnahme etwa ab dem 40. Lebensjahr auch Auswirkungen auf das Sexualleben haben.

Der sinkende Androgenspiegel kann zu folgenden Erscheinungen führen:

Früher hat man fast immer angenommen, die Erektionsstörungen (Impotenz) seien hauptsächlich durch eine seelische Ursache entstanden (psychogener Natur). Heute geht man davon aus, dass das nur für etwa 15% der Erektionsstörungen zutrifft. Der Großteil ist eine Art Mischform mit verschiedenen Ursachen.

Impotenz, was ist das?

Unter Impotenz (Erektionsstörung oder medizinisch Erektile Dysfunktion) versteht man die Unfähigkeit, eine Erektion (Steifwerden des Penis) zu erreichen oder aufrechtzuerhalten, die für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr (Penetration) ausreicht. Man unterscheidet eine primäre Erektionsstörung, die schon immer vorhanden war, von der sekundären Erektionsstörung, die nur in bestimmten Situationen auftritt. Impotenz ist ein häufiges Krankheitsbild und betrifft etwa 50% der Männer von 40 bis 70 Jahren.

Ursachen der Potenzprobleme

Die häufigsten Ursachen für "Potenzprobleme" sind neben

Die Gefässverkalkungen führen zu Durchblutungsproblemen der Schwellkörper, Alkohol hingegen führt zu Veränderungen (Degeneration) der Nervenenden. Das Resultat ist eine Störung der Erektionsfähigkeit ("Er" steht zu wenig, zu kurz, überhaupt nicht)

Um die Ursachen behandeln zu können, muss ich mit dem Betroffenen ein wirklich ehrliches, ausführliches Gespräch führen und auch medizinische Test (Blutwerte, körperliche Untersuchung) vornehmen.

Eine Mitbehandlung und Abklärung durch einen Urologen (im weitesten Sinne als Facharzt für "Männerprobleme" zu verstehen) macht zum Beispiel bei Durchblutungsstörungen oder auch Prostataerkrankungen Sinn und wird von mir für meine Patienten organisiert.

Dank der modernen Medikamente (Viagra &Co) sowie diverser Hilfsmittel kann ich den meisten Patienten wieder zu einer erfüllenden Sexualität verhelfen.

Fragen zum Potenzproblem

Ich habe seit einiger Zeit gewisse Schwierigkeiten in meiner Ehe mit dem Sexualleben. Dazu gehört sicherlich auch, dass ich keine Lust, respektive Erektion mehr habe. Würde mir Viagra helfen das Problem zu lösen oder brauche ich einen neuen Sexualpartner?

Antwort: Zunächst möchte ich Ihnen für Ihr Vertrauen danken und komme auch gleich zur Sache. Viagra hilft (wenn keine schwerwiegenden organischen Störungen vorliegen) sicher beim Aufbau und Erhaltung einer Erektion, vorausgesetzt sie werden körperlich (mechanisch oder visuell) stimuliert. Lustlosigkeit beim Mann hingegen, kommt sehr selten vor und hat meist andere, nicht körperliche Ursachen. Ihre Frage nach einem neuen Sexualpartner lässt mich vermuten, das vielleicht auch andere Umstände im Alltag oder sogar Verhaltensweisen Ihres Partners zu der von Ihnen beschriebenen Lustlosigkeit geführt haben. In einem kurzen persönlichen Gespräch könnten wir diese Frage klären und Sie wieder einen Einstieg in eine sexuell erfüllte Beziehung (mit oder ohne Viagra) finden.

Ich habe dank Ihrer grossartigen Beratung die Lust wieder neu entdeckt und auch meine Erektionsprobleme dank Viagra gelösst. Wenn ich das Medikament nun auf die Dauer regelmässig nehme, kann mir das schaden?

Antwort: Ich freue mich für Sie, dass es Ihnen gut geht. Viagra ist ein sehr sicheres gut untersuchtes Medikament und kann über Jahre angewendet werden. Zu beachten ist, das regelmässige mindestens einmal jährliche Kontrollen des Herzens (im Sinne einer schweren Herzkranzgefässverkalkung, Angina pectoris oder drohenden Herzinfarktes) beim Hausarzt durchgeführt werden sollten. Bei Gebrauch von Nitraten (Spray oder Kapseln zur Behandlung von Herzschmerzen) muss auf Viagra verzichtet werden. Zudem kann bei häufigem Gebrauch aufgrund der langanhaltenden Erektionen eine gestörte Blasenentleerung stattfinden, diese kann sehr selten eine Blasen- oder Prostataentzündung hervorrufen.

Ich habe schon verschiedenste Dinge ausprobiert, nichts hat geholfen mein Potenzproblem zu lösen. Nun bin ich auf Ihre Internetseite gestossen und möchte Sie fragen, soll ich Ihrer Meinung nach einen Psychiater aufsuchen? Ich habe Mühe damit mich von einer Frau untersuchen zu lassen.

Antwort: Ich respektiere Ihre Bedenken, sich mit einer Aerztin über dieses heikle Thema zu unterhalten. Allerdings möchte ich ein mögliches Missverständnis klären - ich untersuche nicht speziell die Sexualorgane (das überlasse ich dem Urologen (Männerfacharzt) sondern kläre zunächst einmal im Gespräch die möglichen Ursachen für die Potenzprobleme ab. Allenfalls beurteile ich die Gefässe, das Herz oder die Blutwerte hinsichtlich von Risikofaktoren, so wie bei einer normalen Hausarztroutineuntersuchung. Nun aber zu Ihrer Frage:

Sollten Sie bereits bei einem Urologen körperlich abgeklärt worden sein, ist das Aufsuchen eines Psychiaters sicher eine Möglichkeit. Bei 15 % der Männer mit Potenzstörungen sind spezielle Aengste oder andere psychologische Ursachen der Grund des Problems. Hier kann ein Psychiater möglichweise hilfreich wirken. Falls das nichts bringt, wenden Sie sich doch nochmals an mich. Vielleicht kann ich Ihnen mit meiner Erfahrung doch weiterhelfen.


Dr. med. Elke Hauser
praktischer Arzt FMH
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